Print on Demand jetzt auch für das iPhone

27. Februar 2014

PoD App_IconMit der Online-Anwendung „Print on Demand” können Sie sich Ihre ganz persönliche Bauzeitschrift mit nur wenigen Mausklicks selbst zusammenstellen: „Print on Demand” bietet hierzu über 6.000 Redaktionsseiten, die als PDF zum Download bereitstehen und nach Themen und Interessen kombiniert werden können. Nun haben wir das System für das iPhone angepasst und in den App Store von Apple gebracht.

Print on Demand für das iPhone

Print on Demand für das iPhone

Ohne Werbeanzeigen stellt der Fachschriften-Verlag das Beste aus „bauen!”, „Hausbau”, „Bauen & Renovieren”, „Althaus modernisieren” und vielen weiteren Verlags-Zeitschriften in der App zur Verfügung. So können die Inhalte auch bequem auf dem iPhone kombiniert, gelesen, gespeichert oder weitergeleitet werden.

Hausreportagen, Fertighäuser, Technik-Know-how oder Tipps zur Finanzierung: Zu fast jeder Frage rund ums private Bauen oder Renovieren findet sich mit „Print on Demand“ die passende Information nun auch mobil abrufbar.

Die App ist offiziell im App Store zum Preis von EUR 3,59 erhältlich. Die Anzahl der Zusammenstellungen und Downloads ist nicht beschränkt – Sie können sich beliebig oft Zeitschriften kreieren.

Momentan ist die Print on Demand-App noch ausschließlich für das iPhone erhältlich. Es wird aber bereits an einer Version für das Android Betriebssystem gearbeitet.

Hier gelangen Sie direkt zur Print on Demand-App im App Store: https://itunes.apple.com/de/app/print-on-demand-ihre-bauzeitschrift/id783537606?mt=8

Alternative Heizsysteme – umweltschonend und energiesparend

28. August 2013

Öl, Kohle und Gas sind sogenannte endliche Energien. Die noch bestehenden Ressourcen dieser Energieträger schwinden immer mehr und der Abbau wird immer komplizierter und problematischer für die Umwelt. Inzwischen sind aber dank des technischen Fortschritts echte Alternativen dazu auf dem Markt, die im Verbund mit hochwirksamen Wärmedämmungsmaßnahmen die fossilen Energien ersetzen können.

Endlose Energie: Die Sonne!

Auch wenn es gerade in unseren Breitengraden aufgrund von schlechtem Wetter oft nicht den Anschein haben mag, so bringt die Sonne auch in Deutschland täglich so viel Energie auf die Erde, das damit der gesamte Energiebedarf Deutschlands gedeckt werden könnte. Bisher konnte diese freie Energie aber kaum genutzt werden. Dank neuer Solaranlagen, Windrädern und Erdwärmepumpen ist dies aber nun möglich. Wer sich heute für ein neues Heizsystem entscheidet, sollte auf jeden Fall die Möglichkeiten der freien Energien nutzen. Also den Einbau von Solarkollektoren und Wärmepumpen planen. Zusammen mit einer ausreichenden Wärmedämmung des Hauses kann so auf Öl, Kohle und auch Gas verzichtet werden.

Was geht und was geht eher weniger?

Der Bedarf an Heizenergie für ein gut gedämmtes Haus lässt sich mit Solarkollektoren und Wärmepumpen ganzjährig decken. Tipp: Ein sehr sparsames und umweltschonendes Heizsystem wählen. Moderne Solarkollektoren auf der Basis von Vakuumröhren besitzen eine sehr gute Energieeffizienz, die selbst noch bei sehr geringen Außentemperaturen warmes Wasser erzeugt. Dazu kann eine Luft- oder Erdwärmepumpe verbaut werden, die zusätzlich Wärmeenergie aus der Umwelt gewinnt. Wichtig bei der Installation dieser Energie-Alternativen ist eine sorgfältige Planung, denn zur richtigen Nutzung der Sonnenenergie ist es notwendig, die Solarkollektoren genau auszurichten und die Wärmepumpen nach den geologischen und geografischen Gegebenheiten auszuwählen. Das hört sich übrigens komplizierter an, als es tatsächlich ist.Während es bei den Solarkollektoren nur um die Ausrichtung geht und darum, dass diese unbeschattet bleiben, so stehen Wärmepumpen in drei Versionen zur Verfügung, die aber alle drei sehr gut mit einer Solaranlage zusammenarbeiten. Die Luft-Wärmepumpe und die Erdwärmepumpe, die sich wieder aufteilt in flächig verlegte Systeme oder in eine Tiefenbohrung. Welche Version gewählt wird, ist stark abhängig vom Standort des Hauses und den jeweiligen Gegebenheiten.

Wichtig ist, dass sparsame und umweltschonende Heizsysteme die benötigte Wärmeenergie zu 100 % aus Sonne und Erdwärme gewinnen und Rechnungen für Öl, Kohle oder Gas kein Thema mehr sind.

50 Jahre Hausbau

21. Dezember 2012
fertig bauen 1963

fertig bauen 1963

Der fünfzigste Geburtstag ist etwas ganz Besonderes. Das wird mir sicher jeder bestätigen, der ihn selbst schon feiern durfte. Familie und Freunde geben sich mit Geschenken besonders viel Mühe und erinnern sich gemeinsam mit dem Geburtstagskind an die zurückliegende Wegstrecke. Das ist auch bei einer Zeitschrift nicht viel anders. Seit einem halben Jahrhundert begleitet „Hausbau“ jetzt Bauherren auf dem Weg in die eigenen vier Wände. Dabei werden wir als zuverlässiger Partner von unseren Lesern geschätzt, als kritischer und fachkundiger Berichterstatter von Herstellern und der Fertigbau-Branche akzeptiert. Im aktuellen Heft (ab 22.12. am Kiosk) können Sie nachlesen, wie 1963 alles begann und warum das Heft damals noch „fertig bauen“ hieß.

Beim sentimentalen Rückblick soll es aber nicht bleiben. Das Jubiläum wird auch kräftig gefeiert: mit tollen Geschenken für unsere Leser. Ein ganzes Jahr lang verlosen wir jede Woche attraktive Preise. Von der Heimsauna für 10.000 Euro oder einer Wärmepumpe im Wert von 16.000 Euro ist alles dabei. Absoluter Höhepunkt der Verlosung: Ein Gutschein für ein Traumhaus vom renommierten Fertighaushersteller Okal im Wert von 250.000 Euro. Teilnehmen kann jeder ganz einfach im Internet unter der Adresse www.hausbau-gewinnspiel.de.

Ihr Geburtstagsgeschenk hat die Redaktionübrigens schon bekommen. Denn was gibt es Schöneres, als seit 50 Jahren treue Leser zu haben?

50 Jahre Hausbau

50 Jahre Hausbau

Aus Skepsis wird Begeisterung

25. September 2012

Clever & smart! Da denken viele eher an die Comic-Serie von Francisco Ibáñez als an Einfamilienhäuser. Dabei hätten „smarthomes“, wie solche „intelligenten Häuser“ im Englischen genannt werden, längst mindestens genau soviel Popularität verdient wie die Figuren des spanischen Zeichners.

Dennoch haben viele Baufamilien Vorbehalte, üben sich beim Thema Hausautomation in vornehmer Zurückhaltung oder vertreten offen eine ablehnende Haltung. Zu Unrecht, wie ich meine. Beim energieeffizienten Haus kommt man ohne eine gewisse „Intelligenz“, die beispielsweise das Zusammenspiel von Photovoltaik, Wärmpepumpe & Co. clever regelt, gar nicht aus. Und Fakt ist, dass sich der geringere Energiebedarf solcher Systeme im Portemonnaie positiv bemerkbar macht. Hinzu kommen Entertainment, Komfort und Sicherheit als weitere Bereiche, in denen Hausautomation ihre Stärken ausspielen kann. Zu mittlerweile bezahlbaren Preisen, zuverlässig und kinderleicht bedienbar. Von Baufamilie, die Hausautomation nutzen und über die Erfahrungen mit ihren „denkenden Häusern“ berichten, hört man immer öfter: „Jetzt mag die Technik keiner mehr missen.

Die iPad App des Fachschriften-Verlages

Die brandneue App des Fachschriften-Verlages für das iPad von Apple.

“Erst Skepsis, dann Begeisterung – das erleben neue Produkte immer wieder. So beurteilten viele Experten die Marktchancen des 2010 vorgestellten „iPad“ eher negativ. Inzwischen soll das Unternehmen weltweit mehr als 80 Millionen Geräte verkauft haben. Und mit denen können Sie bei vielen Systemen nicht nur Ihre Hausautomation steuern, sondern ab sofort auch die Magazine des Fachschriften-Verlags lesen: bauen!, Hausbau, Schwimmbad & Sauna, Hausträume, Kamine & Kachelöfen und mehr. Das ist nicht nur bequem, sondern auch clever & smart. Denn die Hefte gibt’s auf dem iPad zum Vorzugspreis. Mehr im AppStore unter „Fachschriften!“.

Verhältnismäßig sparsam

6. Juni 2012
Heizölpreis im Bundesdurchscnitt.

Entwicklung der Heizölpreise in Deutschland.

Effizienz ist das Verhältnis zwischen einem definierten Nutzen und dem Aufwand, der zu dessen Erreichung notwendig ist. So nüchtern beschreiben Lexika einen Begriff, der nicht nur im Neubau mittlerweile eine ganz entscheidende Rolle spielt. Energiesparende Effizienzhäuser liegen im Trend.

Kein Wunder, denn sie schonen nicht nur die Umwelt, sondern auch die eigene Geldbörse. Wie  stark die Energiekosten alleine von 2005 bis 2010 gestiegen sind, zeigen Zahlen des Deutschen Mieterbundes. Danach wurde Strom um mehr als 30 Prozent teurer, Erdöl gar 34 Prozent und für Gas mussten 20 Prozent mehr bezahlt werden. Eine Entwicklung, bei der kein Ende absehbar ist, wie die fast täglichen Meldungen über Preiserhöhungen der Energieversorger belegen. Wie stark beispielsweise der Heizölpreis gestiegen ist, können Sie anschaulich auf dieser Internetseite nachverfolgen: http://www.tecson.de/heizoelpreise-noflash.html

Aber welcher Aufwand ist für Bauherren notwendig, um zum Effizienzhaus zu gelangen? Wer sich für ein Fertighaus entscheidet, muss sich zumindest um die Gebäudehülle keine Gedanken machen. Hier gibt es eine hocheffiziente Wärmedämmung quasi „ab Werk“. Das ist schon die sprichwörtliche „halbe Miete“, denn Heizenergie, die nicht durch schlecht isolierte Wände nach draußen entweicht, muss erst gar nicht produziert werden.

Was es sonst noch Wissenswertes zu Aufwand und Nutzen, zu Heiz- und Lüftungstechnik, Photovoltaik oder gar Windkraft bei Effizienzhäusern gibt, verrät übrigens die Titelgeschichte im aktuellen „Hausbau“-Magazin. Die zeigt übrigens auch, dass Energiesparen und schöne, komfortable Häuser mit viel Lebensqualität zu bauen kein Widerspruch ist.

Fakten, Fakten, Fakten!

26. April 2012

Dieser Werbeslogan der Zeitschrift „Focus“ ist von bestechender Klarheit und lässt wenig Spielraum für Interpretationen. Nur wer sich an Fakten hält, kann seine Leser objektiv und seriös informieren. Schade, dass man dieses Prinzip auf der Internetseite des Focus beim Artikel „Pro & Contra Fertighäuser“ augenscheinlich komplett außer Acht gelassen hat:

Zum Artikel auf focus.de.

Schon der Text in der Adresszeile legt nahe, dass die Autorin eine überaus klare Vorstellung vom Fertigbau hat: „schoener-wohnen-im-retortenhaus“ – was auch immer ein Retortenhaus sein mag. Der auf neun Online-Seiten folgende Artikel stellt sich mir als eine äußerst ungesunde Mischung aus Vorurteilen, Halb- bzw. Gar-nichts-Wissen dar.

Ein paar Zitate gefällig?

Zitat 1
„Auch dass der Kaffeeröster „Tchibo“und die Pressspan-Schmiede „Ikea“ sich in diesem Segment verdingen, ist nicht eben imagefördernd, zumal die Bausätze dieser beiden Anbieter von unabhängigen Experten zum Teil vernichtende Kritiken erhielten.“

Fakt ist: Die vom renommierten Fertighaushersteller Bien-Zenker für Ikea produzierten Häuser wurden schlüsselfertig angeboten, beim Tchibo-Angebot mussten sich Käufer nur noch um Tapeten und Bodenbeläge selbst kümmern. Mit „Bausätzen“ hat dies wahrlich nichts zu tun.

Zitat 2:
„Dennoch ist das Geschäft mit dem Eigenheim von der Stange nicht tot zu kriegen. … Zwar gilt weiterhin, dass Käufer an bestimmte Modelle und Designs gebunden sind. Die Vielzahl der Anbieter macht es allerdings möglich, ein Haus zu finden, das den persönlichen Vorlieben entspricht.“

Fakt ist: Das Eigenheim von der Stange, das Haus aus dem Katalog gibt es im Fertigbau längst nicht mehr. Gebaut wird, was der Kunde wünscht. Hoch individuell und flexibel, meist unter Mitarbeit von freien oder beim Haushersteller angestellten Architekten. Musterhäuser und Prospekte liefern lediglich unverbindliche Anregungen und Ideen, wie das eigene Heim aussehen könnte. Das Typenhaus der 70er-Jahre spielt im modernen Fertigbau längst keine Rolle mehr.

Zitat 3:
„Ein weiterer Nachteil von Fertighäusern gegenüber gemauerten Gebäuden: Sie können weniger Wärme speichern und kühlen im Winter schneller aus.“

Fakt ist: Um das Auskühlen zu verhindern und so die Heizkosten zu senken ist nicht Wärmespeicherung, sondern die Dämmung des Gebäudes entscheidend. Alle namhaften Hersteller von Fertighäusern bietet ihren Produkte mindestens nach dem KfW-Effizienzhaus-70-Standard an. Hierbei handelt es sich um ein Qualitätszeichen, das von der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) zusammen mit dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) und der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) entwickelt wurde. Solche Gebäude sind hervorragend gedämmt, die immer teurere Heizenergie kann nicht ungenutzt in die Umwelt entweichen. Überprüft wird dies beispielsweise mit Blower-Door-Tests, die die Dichtheit des Gebäudes belegen. Viele Hersteller erfüllen mit ihren Häusern sogar standardmäßig die noch besseren KfW-55- oder KfW-40-Anforderungen. Auch so genannte Passivhäuser sind im Holzfertigbau kein Problem.

Nur einige Beispiele, die zeigen, dass es in diesem Artikel mit „Fakten, Fakten, Fakten!“ offenbar nicht zum besten bestellt ist. Mein Tipp: Lassen Sie sich kein X für ein U vormachen und informieren Sie sich zu einer so weitreichenden Entscheidung wie einem Hauskauf besser in Medien, die wissen, wovon sie reden. Oder um es mit einem Werbeslogan zu sagen: „Fragen Sie lieber jemanden, der sich damit auskennt.“

Ihr persönlicher Bauratgeber

10. April 2012

Seit fast 50 Jahren ist die Zeitschrift „Hausbau“ zuverlässiger Partner für Baufamilien und steht in gedruckter Form mit Rat und Tat zur Seite. Und seit vielen Jahren finden Sie das Magazin auch im Internet, wo unter der Adresse www.bautipps.de beispielsweise mehr als 1500 Häuser in einer umfangreichen Datenbank mit Fotos und allen wichtigen Fakten auf Sie warten.

Neu hingegen ist unser kostenloser Leser-Service auf www.bautipps.de/epaper. Dort blättern Sie am Bildschirm durchs aktuelle Heft, klicken einfach auf für Sie interessante Firmen und schon können Sie direkt Informationen von diesen Herstellern anfordern.

Gleichfalls neu und im Internet einzigartig ist das „print-on-demand“-Angebot, das Sie unter www.bautipps.de/pod finden. Hier bekommen Sie kostenlos ihr ganz individuelles Info-Paket. Ganz gleich, ob Sie einen Ratgeber zu Wärmepumpen, die schönsten Reportagen zu kompakten Häusern oder die besten Tipps zur Finanzierung zusammenstellen möchten, alles ist nur wenige Mausklicks entfernt. Basis sind die jährlich rund 5000 redaktionell produzierten Seiten des Fachschriften-Verlages.

Print-on-Demand beim Fachschriften-Verlag.

 

 

 

 

 

 

Unter www.facebook.de/hausbau.magazin und www.facebook.de/bauen.magazin sind wir außerdem auf Facebook vertreten. Tagesaktuell finden Sie hier Neuigkeiten rund um die Themen der Zeitschriften im Fachschriften-Verlag.

 

Wir machen Plus mit Plus

12. Oktober 2011

Ein „Plus-Energie-Haus“ oder doch lieber ein „Energie-Plus-Haus“? Egal, Hauptsache reichlich Energie erzeugen, zumal beide Begriffe das gleiche meinen: Häuser, die mehr Energie erzeugen, als ihre Bewohner verbrauchen.

Plus-Energie-Haus.

Plus-Energie-Haus.

Glaubt man den sich vor Begeisterung überschlagenden Werbeaussagen einiger Hersteller, dann wurde hier mindestens das Rad neu oder vielleicht sogar das Pepertuum Mobile erfunden. Schaut man sich die Häuser dann etwas genauer an, stellt man fest, dass das alles gar nicht so revolutionär ist. Voraussetzung für jedes „Plus-Energie-Haus“ ist zunächst mal eine gut gedämmte Gebäudehülle. Für den Fertigbau seit vielen Jahren längst eine Selbstverständlichkeit. Ab hier ist der Weg zum Energie-Plus nicht mehr weit. Solarthermie und Photovoltaik, kontrollierte  Be- und Entlüftung mit Wärmerückgewinnung reichen oft schon.

Also alles eine Mogelpackung, von der man die Finger lassen sollte? Nein, im Gegenteil. Energie aus regenerativen Quellen ist die Zukunft! Speziell der Fertigbau verfügt hier über viel Erfahrung, weiß, wovon er redet. Und das ist beim Thema „Plus-Energie“ besonders wichtig, denn die Qualität muss bei Gebäudehülle und Technik 100prozentig stimmen! Gründliche Information ist also wie bei jedem Hausbau Pflicht.

Foto: Weberhaus

Wilde Wohn-Welten

6. September 2011

Wir Deutschen sind ein Volk von Abenteurern und pfeifen auf Konventionen. Gelsenkirchener Barock im Wohnzimmer, Gartenzwerge in den Blumenrabatten und ein Häuschen Marke „Siedlerstolz“? Paah, nicht mit uns! Beim Wohnen mögen es die Deutschen wild und verwegen. Der Duft der großen weiten Welt weht da vermischt mit Abgasen genauso um die Nase wie der packende Geruch von Schweinedung oder der unnachahmliche Nasenschmeichler von totem Fisch gepaart mit Schiffsdiesel.

Ungewöhnliche Wohnformen: Wirklich im Trend?

Ungewöhnliche Wohnformen: Wirklich im Trend?

Zumindest suggeriert das eine bereits vor einem Jahr durchgeführte Umfrage des Online-Portals Immowelt.de. Danach finden 67 Prozent der Befragten den Gedanken an ein Wohnabenteuer verlockend. Spitzenreiter ist das Hausboot, gefolgt vom alten Bauernhof und dem Wohnmobil. Selbst der umgebaute Luftschutzbunker kann noch bei vier Prozent punkten. Ob aus echter Leidenschaft für massiven Beton oder aus Angst, dass ihnen der Himmel auf den Kopf fällt lässt die Umfrage leider offen.

Beim Haus bin ich hingegen Spießer – und stehe dazu. Als kurzes Abenteuer im Urlaub sind exotische Unterkünfte prima. Zum dauerhaften Wohlfühlen lebe ich lieber in einem modernen Gebäude mit zeitgemäßem Energieverbrauch, viel Komfort und moderner Architektur. Wie sehen Sie das? Würden Sie wirklich dauerhaft auf einem Hausboot oder Bauernhof leben wollen? Schreiben Sie mir Ihre Meinung.

Foto: Weberhaus

 

Technik sinnvoll nutzen

25. August 2011

Mit der größten Selbstverständlichkeit benutzen wir im Auto den elektrischen Fensterheber, verlassen uns auf die elektronische Einparkhilfe oder stellen an der Klimaanlage sommers wie winters die optimale Temperatur ein. Technik, die längst zum Alltag geworden ist – nicht nur in der Luxus-Klasse.

Haustechnik sorgt für Bequemlichkeit.Ganz anders sieht es bei vielen Bauherren aus, wenn es um die Haustechnik geht. Kontrollierte Lüftung? Wärmepumpe? Automatische Rollladen-Steuerung? Viel zu teuer und funktionieren tut es auch nicht zuverlässig – so die gängigen Vorurteile. Dabei gibt es gerade im und rund ums Haus inzwischen eine Vielzahl von Produkten, die treu ihren Dienst versehen und das Leben leichter machen. Und es ist ganz wie beim Auto fahren: Wer sich einmal an ein Komfort-Extra gewöhnt hat, mag künftig nicht mehr darauf verzichten.

Dass Technik aber nicht nur für Bequemlichkeit oder Spaß sorgt, sondern umweltgerechtes Wohnen oft erst möglich macht, wird manchmal vergessen. Dank ausgeklügelter Hightech-Lösungen schonen moderne Häuser Klima und Umwelt, indem sie beispielsweise benötigte Energie nahezu ausschließlich aus der Kraft der Sonne beziehen. Eine Lüftungsanlage sorgt bei hochgedämmten Gebäudehüllen stets für frische Luft und damit für Wohlbefinden. Insofern sind Haus und Hightech für mich zwei Begriffe, die zusammengehören. Wie sehen Sie das? Brauchen wir Hightech im Haus oder misstrauen Sie der Technik?

Bild: Somfy