12. Oktober 2011
Ein „Plus-Energie-Haus“ oder doch lieber ein „Energie-Plus-Haus“? Egal, Hauptsache reichlich Energie erzeugen, zumal beide Begriffe das gleiche meinen: Häuser, die mehr Energie erzeugen, als ihre Bewohner verbrauchen.

Plus-Energie-Haus.
Glaubt man den sich vor Begeisterung überschlagenden Werbeaussagen einiger Hersteller, dann wurde hier mindestens das Rad neu oder vielleicht sogar das Pepertuum Mobile erfunden. Schaut man sich die Häuser dann etwas genauer an, stellt man fest, dass das alles gar nicht so revolutionär ist. Voraussetzung für jedes „Plus-Energie-Haus“ ist zunächst mal eine gut gedämmte Gebäudehülle. Für den Fertigbau seit vielen Jahren längst eine Selbstverständlichkeit. Ab hier ist der Weg zum Energie-Plus nicht mehr weit. Solarthermie und Photovoltaik, kontrollierte Be- und Entlüftung mit Wärmerückgewinnung reichen oft schon.
Also alles eine Mogelpackung, von der man die Finger lassen sollte? Nein, im Gegenteil. Energie aus regenerativen Quellen ist die Zukunft! Speziell der Fertigbau verfügt hier über viel Erfahrung, weiß, wovon er redet. Und das ist beim Thema „Plus-Energie“ besonders wichtig, denn die Qualität muss bei Gebäudehülle und Technik 100prozentig stimmen! Gründliche Information ist also wie bei jedem Hausbau Pflicht.
Foto: Weberhaus
Schlagworte: Energie, Energieverbrauch, Fertigbau, fertighaus, Photovoltaik, Solarthermie
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6. September 2011
Wir Deutschen sind ein Volk von Abenteurern und pfeifen auf Konventionen. Gelsenkirchener Barock im Wohnzimmer, Gartenzwerge in den Blumenrabatten und ein Häuschen Marke „Siedlerstolz“? Paah, nicht mit uns! Beim Wohnen mögen es die Deutschen wild und verwegen. Der Duft der großen weiten Welt weht da vermischt mit Abgasen genauso um die Nase wie der packende Geruch von Schweinedung oder der unnachahmliche Nasenschmeichler von totem Fisch gepaart mit Schiffsdiesel.

Ungewöhnliche Wohnformen: Wirklich im Trend?
Zumindest suggeriert das eine bereits vor einem Jahr durchgeführte Umfrage des Online-Portals Immowelt.de. Danach finden 67 Prozent der Befragten den Gedanken an ein Wohnabenteuer verlockend. Spitzenreiter ist das Hausboot, gefolgt vom alten Bauernhof und dem Wohnmobil. Selbst der umgebaute Luftschutzbunker kann noch bei vier Prozent punkten. Ob aus echter Leidenschaft für massiven Beton oder aus Angst, dass ihnen der Himmel auf den Kopf fällt lässt die Umfrage leider offen.
Beim Haus bin ich hingegen Spießer – und stehe dazu. Als kurzes Abenteuer im Urlaub sind exotische Unterkünfte prima. Zum dauerhaften Wohlfühlen lebe ich lieber in einem modernen Gebäude mit zeitgemäßem Energieverbrauch, viel Komfort und moderner Architektur. Wie sehen Sie das? Würden Sie wirklich dauerhaft auf einem Hausboot oder Bauernhof leben wollen? Schreiben Sie mir Ihre Meinung.
Foto: Weberhaus
Schlagworte: Bauernhof, Energieverbrauch, haus, Hausboot, Komfort
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25. August 2011
Mit der größten Selbstverständlichkeit benutzen wir im Auto den elektrischen Fensterheber, verlassen uns auf die elektronische Einparkhilfe oder stellen an der Klimaanlage sommers wie winters die optimale Temperatur ein. Technik, die längst zum Alltag geworden ist – nicht nur in der Luxus-Klasse.
Ganz anders sieht es bei vielen Bauherren aus, wenn es um die Haustechnik geht. Kontrollierte Lüftung? Wärmepumpe? Automatische Rollladen-Steuerung? Viel zu teuer und funktionieren tut es auch nicht zuverlässig – so die gängigen Vorurteile. Dabei gibt es gerade im und rund ums Haus inzwischen eine Vielzahl von Produkten, die treu ihren Dienst versehen und das Leben leichter machen. Und es ist ganz wie beim Auto fahren: Wer sich einmal an ein Komfort-Extra gewöhnt hat, mag künftig nicht mehr darauf verzichten.
Dass Technik aber nicht nur für Bequemlichkeit oder Spaß sorgt, sondern umweltgerechtes Wohnen oft erst möglich macht, wird manchmal vergessen. Dank ausgeklügelter Hightech-Lösungen schonen moderne Häuser Klima und Umwelt, indem sie beispielsweise benötigte Energie nahezu ausschließlich aus der Kraft der Sonne beziehen. Eine Lüftungsanlage sorgt bei hochgedämmten Gebäudehüllen stets für frische Luft und damit für Wohlbefinden. Insofern sind Haus und Hightech für mich zwei Begriffe, die zusammengehören. Wie sehen Sie das? Brauchen wir Hightech im Haus oder misstrauen Sie der Technik?
Bild: Somfy
Schlagworte: Energie, Haustechnik, Technik, Wohnen
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16. August 2011
Verstehen Sie das? Da gibt es ein preislich absolut wettbewerbsfähiges Produkt, das mit handfesten und für jedermann nachvollziehbaren Vorteilen punktet. Für das die Hersteller ein aufwendiges Marketing betreiben, indem sie teure Muster erstellen, die der Verbraucher ausführlich in Augenschein nehmen kann. Und dennoch hält man seit vielen Jahren nur einen bundesweiten Marktanteil von um die 15 Prozent.
Ich rede natürlich vom Fertighaus. Die Liste der Vorteile ist lang: kein „trockenwohnen“, schnelle Fertigstellung, alles aus einer Hand, natürlicher Baustoff, computergesteuerte Vorfertigung, energieeffiziente Bauweise und und und. Dennoch sind in Deutschland vergleichsweise wenig Bauwillige pro Fertighaus – auch wenn Studien belegen: Je mehr sich Bauherren informieren, um so größer wird ihre Affinität zum Fertigbau
In Deutschland hat das gemauerte Haus noch immer das deutlich bessere Image. Da gibt es Nachholbedarf seitens der Fertighaushersteller. Obwohl jedes Jahr viele hunderttausend Menschen die großen Musterhaus-Ausstellungen besuchen, gelingt es den Beratern vor Ort offenbar zu selten, vom Fertighaus zu überzeugen. Woran es liegt, darauf habe ich keine eindeutige Antwort.
Wenn Sie sich selbst mal ein Bild machen wollen:
Die Ausstellung Eigenheim & Garten in Fellbach feiert am 18. September ihr 40-jähriges Jubiläum mit einer Zeitreise durch vier Jahrzehnte. Ein buntes Bühnenprogramm und viele weitere Aktionen bieten Unterhaltung für die ganze Familie. Der Eintritt ist kostenlos.
Schlagworte: Effizienzhäuser, Fertighaus-Ausstellung
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1. August 2011
Alles neu, weg mit dem alten Kram! Das war in den 70er-Jahren das Credo vieler Städteplaner. Hemmungslos wurde im großen Stil vermeintlich nicht mehr Zeitgemäßes entfernt und durch seelenlose und langweilige Bauten ersetzt. Was der Zeitgeist damals als schön empfand, ruft heute oftmals nur noch pures Entsetzen hervor. Längst hat eine Rückbesinnung stattgefunden. Die Abrissbirne hat öfter mal Pause und verschont zum Glück architektonisch Interessantes und historisch Wertvolles.
Aber nicht alles was alt ist, ist auch automatisch erhaltungswürdig. Gerade bei Einfamilienhäusern scheint eine Sanierung nicht immer sinnvoll. Was nützt die umweltgerechte Heizung, wenn die Wärme durch ungedämmte Wände austritt? Was nützt eine Top-Dämmung, wenn der Ölbrenner im Keller die Energie zum Schornstein rausbläst? Aber eine umfassende Modernisierung verschlingt Geld. Mit Haus-Dämmung, Wärmeschutzfenstern und Heizungsanlage kommen da schnell mehr als 60 000 Euro zusammen. Wer dann noch den Grundriss modernen Bedürfnissen anpasst, ist rasch weitere 30 000 Euro los. Neues Bad und neue Küche belasten das Budget zusätzlich. Und trotz aller Sanierung: Im Kern bleibt es ein altes Haus, in das man dann mehr als 100 000 Euro investiert hat.
Ist das wirklich wirtschaftlich? Ein modernes, schlüsselfertiges und energiesparendes Haus mit rund 150 qm Wohnfläche bekommen Sie für unter 200 000 Euro, wer Eigenleistung einbringt, ist schon mit weniger als 150 000 Euro dabei. Hinzu kommen gute 10 000 Euro für den Abriss des alten Gebäudes. Klar, ein ordentliche Summe Geld. Aber dann besitzen Sie ein nagelneues Haus mit aktuellem Stand der Technik, einer Architektur nach dem eigenen Geschmack und für die Zukunft gerüstet. Bei den derzeit immer noch günstigen Kreditzinsen macht es deshalb meines Erachtens sehr oft Sinn, sich für einen Neubau zu entscheiden.
Schlagworte: Dämmung, Einfamilienhäuser, Energieverbrauch, Heizungsanlage, Keller, Modernisierung, Ölbrenner, Sanierung, Wärme, Zinsen
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8. Juli 2011
Der Wunsch nach den eigenen vier Wänden ist im Menschen tief verwurzelt. Neuerliches Indiz dafür ist die Bilanz des Statistischen Bundesamt über die Fertigstellung neuer Wohnungen im Jahr 2010. Ernüchterndes Ergebnis, vom Institut für Städtebau, Wohnungswirtschaft und Bausparwesen (ifs) in einer Meldung verbreitet: Der Mietwohnungsneubau bewegt sich auf einem historischen Tief.
160 000 Wohnungen wurden 2010 fertiggestellt, gegenüber 2009 ein mageres Plus von 0,5 Prozent. Bitter, weil viele Experten den Neubau von bis zu 220 000 Wohnungen jährlich für erforderlich halten. Laut ifs kann nur so der erhöhten Nachfrage vor allem in Wachstumsregionen ein entsprechendes Angebot gegenübergestellt werden, das Mieterhöhungen zumindest eingrenzt.
Den überwiegenden Teil des Wohnungsneubaus bestreitet aber das selbstgenutzte Eigentum. Etwa 85 000 Ein- und Zweifamilienhäuser sowie 27 000 Eigentumswohnungen wurden 2010 fertiggestellt. Von den 188 000 genehmigten Wohnungen entfielen alleine 95 000 auf Ein- und Zweifamilienhäuser.
Wohl dem, der Eigentum besitzt. Er profitiert von derzeit noch niedrigen Zinsen und muss keine Angst vor Wohnungsknappheit und hohen Mieten haben. Bei den Zinsen steht allerdings eine Änderung bevor. Die Europäische Zentralbank erhöhte jüngst den Leitzinssatz auf 1,5 Prozent. Dies dürfte Kredite für Bauherren teurer machen.
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28. Juni 2011
Erzählen Sie im Bekannten- und Freundeskreis einmal herum, dass Sie sich mit ernsthaften Gedanken an einen Neubau beschäftigen. Echte Freunde werden sich mit Ihnen über die Entscheidung freuen, der ein oder andere wird Sie aber auch mit neidvoller Ablehnung bedenken. Allen gemeinsam dürfte aber die Frage an Sie sein: Was, das kannst Du Dir leisten?
Stimmt ja auch, bauen ist immer teurer geworden, kein „normaler“ Mensch kann sich noch ein Haus leisten. Gefühlte Wirklichkeit. Aber auch die Realität? Eine frisch veröffentliche Studie der Landesbausparkassen spricht eine ganze andere Sprache.
Danach sind die Hauspreise im Europa-Vergleich in Deutschland recht niedrig. Der Durchschnittspreis für ein Haus in Luxemburg beträgt satte 509.000 Euro. Niederländer zahlen 290.000 Euro, Briten sind mit 280.000 Euro dabei und Dänen müssen 231.000 Euro bezahlen. Der Durchschnittspreis in Deutschland: 199.000 Euro.
Auch die Finanzierungslast für eine eigene Immobilie ist entgegen der „gefühlten Wirklichkeit“ gesunken. Im Herbst 2010 musste nach der Untersuchung der LBS eine Familie mit einem Kind für eine typische Finanzierung 13 Prozent des Einkommens aufwenden. 1994 waren das noch stolze 38 Prozent. Vor acht Jahren mussten 21 Prozent und vor vier Jahren immerhin noch 17 Prozent aufgewendet werden.
Insofern ist auch heutzutage das eigene Haus nicht automatisch unbezahlbar. Wichtig: Informieren Sie sich vorher gründlich und ausgiebig und sorgen Sie für eine grundsolide Finanzierung Ihres Traums.
Schlagworte: bauen, fertighaus, finanzierung, haus, neubau
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7. Juni 2011
Haben Sie sich auch schon mal über billiges Werkzeug geärgert? Da kauft man ein vermeintliches Schnäppchen im Baumarkt und muss dann feststellen, dass es nach der dritten Benutzung schon kaputt oder nicht vernünftig einzusetzen ist. Also wieder in den Baumarkt und etwas Vernünftiges gekauft. Das vermeintliche Spar-Angebot wird zum Bumerang, kommt mich letztendlich teurer, verursacht Ärger und stiehlt mir Zeit.
Eine Erkenntnis, die sich bei Verbrauchern immer mehr durchsetzt, aber anscheinend noch nicht bei allen Herstellern herumgesprochen hat. Auch im Baubereich liegt die Abkehr von „Hauptsache billig“ im Trend. Nachhaltigkeit, Energie sparen und Verantwortung gegenüber der Umwelt gewinnen beim Haus immer mehr an Bedeutung. Wer als Anbieter nur „billig“ arbeitet und die Baustelle als Bühne für Improvisation missversteht, kann nicht punkten. Denn Bauherren wird es immer bewusster, dass sich die Investition in Qualität auszahlt. Bevor an der Wertarbeit gespart wird, verzichten viele Baufamilien deshalb vernünftigerweise auf ein paar Quadratmeter Wohnfläche und stecken das meist begrenzt zur Verfügung stehende Geld lieber in energiesparende Technik, erstklassige Qualität und ein zukunftssicheres Haus. Frei nach dem Motto: Ich kann es mir nicht leisten, etwas Billiges zu bauen!
Schlagworte: Bauherren, Baumarkt, Energie, fertighaus, Nachhaltigkeit, Umwelt, Werkzeug
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30. Mai 2011
Im nächsten Editorial von “Hausbau” (ab dem 17.6. im Handel erhältlich) geht es um den Energieausweis. Ich möchte Ihnen das Thema nicht vorenthalten und bin gespannt auf Ihre Meinung:
Von der Wiege bis zur Bahre: Formulare, Formulare. Dieses geflügelte Wort hat gerade für Bauherren seine Berechtigung, der notwendige Papierkram ist einfach lästig. Da ist es doch schön, wenn ich laut deutschem Baurecht für einen Neubau automatisch ein Dokument bekomme, das sogar einen offiziellen Namen trägt: den Energieausweis.

Schade nur, dass die Aussagekraft des Papiers gering ist. Die entsprechenden Werte werden auf Grundlage der Energieeinsparungverordnung berechnet und haben mit der Realität leider noch weniger zu tun als Herstellerangaben zum Benzinverbrauch von Autos. Das weiß auch der Gesetzgeber, denn auf dem Ausweis heißt es ausdrücklich: „Insbesondere wegen standardisierter Randbedingungen erlauben die angegebenen Werte keine Rückschlüsse auf den tatsächlichen Energieverbrauch.“ Das Ziel, mehr Transparenz und Vergleichbarkeit für Bauherren zu schaffen, wird so verfehlt. Zudem ist einiges Expertenwissen notwendig, um die Angaben zu verstehen. Zur Berechnung wird beispielsweise nicht die Wohnfläche sondern die Gebäudenutzfläche angesetzt. Diese errechnet sich aus einer komplizierten Formel, bei der u.a. das geheizte Gebäudevolumen, welches von der wärmeübertragenden Umfassungsfläche umschlossen wird, eine Rolle spielt. Alles klar, oder?
Wünschenswert für den Neubau sind realistische und nachvollziehbare Verbrauchsprognosen, beispielsweise über unabhängige Energieberater. Manche Hersteller bieten das ihren Kunden bereits an. Vielleicht hat ja auch der Gesetzgeber künftig ein Einsehen. Bis dahin gilt: Vertrauen Sie nicht blind dem Energieausweis.
Bild: dena/BMVBS
Schlagworte: Bauherren, Baurecht, Energieausweis, Energieeinsparung, Energieverbrauch, hausbau, neubau
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19. Mai 2011
Mobilität und Schnelligkeit sind zwei der ganz großen Zauberworte unserer Zeit. Fast selbstverständlich erwartet man innerhalb kürzester Zeit von A nach B zu kommen, gewohnt wird dort wo der Job einen hinführt. Der modernde Mensch ist flexibel, stressresistent und mobil.
Warum erfreut sich dann die Immobilie so großer und wachsender Beliebtheit? Klar, jetzt kann man argumentieren dass im Zeichen der zurückliegenden Wirtschaftskrise verstärkt in „Betongold“ investiert, dass man bei den vielen Luftblasen im Finanzmarkt lieber auf bleibende Werte setzt und so auch der Inflation ein Schnippchen schlagen kann. Alles richtig. Und doch habe ich da auch meine ganz eigene Theorie. Denn bei all der Hektik sehnt sich der Mensch nach ein wenig Entschleunigung, nach einem Hafen der Ruhe, in dem man tun und lassen kann, was man will. Kein Wunder also, dass die eigenen vier Wände auf der Liste der Sehnsüchte und Wünsche ganz weit oben stehen.
Wie man sich in den eigenen vier Wänden wohl fühlt und dennoch mobil bleibt, das versucht jetzt der Fertighaushersteller Schwörer vorzumachen. Mit den „Flying Spaces“ soll das Wohnen dynamisch werden. Die bis zu 50 qm großen mobilen Häuser werden auf Wunsch direkt mit Sanitäreinrichtungen und Küche fix und fertig auf einem LKW angeliefert, sind also sofort bewohnbar, werden innerhalb eines Tages aufgestellt und können auch miteinander kombiniert werden. „Individueller, flexibler Wohnraum für den modernen Menschen geschaffen“, so beschreibt es der Hersteller. Die Module lassen sich beispielsweise auch als Penthouse auf bestehende mehrgeschossige Häuser stapeln oder im Garten als Zubau aufstellen. Je nach Ausstattung liegen die Preise zwischen 40.000 und 85.000 Euro. Kein Schnäppchen, aber eine komfortable, schnelle und saubere Lösung, wenn Wohnraum benötigt wird. Steht ein Umzug an, ist das Modul auch ruckzuck wieder ab- und an neuer Stelle wieder aufgebaut. Wer jetzt so etwas wie einen Bürocontainer erwartet, wird positiv überrascht. Der Hersteller benutzt die gleichen Wandaufbauten wie für seine Fertighäuser, das Modul steht auf einer solifen Bodenplatte und „fühlt“ sich innen wie ein richtiges Haus an.
Mich interessiert Ihre Meinung. Werden sich solche Konzepte in Zukunft verstärkt durchsetzen?
Schlagworte: fertighaus, fertighaushersteller, haus, immobilie, penthouse, schwörer, umzug
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